Bild eines Mädchens mit ihrer Schwester mit Behinderung
Lebensfreude Inklusive!Das Leben hat viele Gesichter.

Lebenshilfe Hof

Über uns

Die Lebenshilfe hat sich seit ihrer Gründung 1963 der Aufgabe verschrieben, im Sinne des diakonischen Grundgedankens Menschen mit Behinderung zu helfen, am Leben in der Gesellschaft unserer Heimat in allen Bereichen teilzuhaben und hierzu den ihnen möglichen Beitrag zu leisten, sowie ihre Familien zu unterstützen.

So fing es an

Hilfe für Menschen mit Behinderung

Tatkräftig griffen Anfang der 60er Jahre engagierte Menschen in unserer Region die Idee auf, Hilfen für Menschen mit Behinderung zu schaffen, damit sie wie andere auch in ihrer Heimat zur Schule und in die Arbeit gehen können.

28.11.1963: Gründung des Vereins Lebenshilfe durch Eltern, Förderer und namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft.

1. Vorsitzender
1963 - 1968: Hans Schöpf,
1968 - 1997: Pfarrer Helmut Danner, Motor der Lebenshilfe in Helmbrechts: Herbert Saalfrank.

Der diakonische Gedanke, seinem Nächsten zu helfen, der Hilfe braucht, hat sich von Anfang an bis heute als segensreiche Grundlage für die Arbeit in allen Bereichen der Lebenshilfe erwiesen.

So ging es weiter

Um- und Neubauten

Schritt für Schritt entstanden zunächst Provisorien in angemieteten Gebäuden, dann Um- und Neubauten, um Eingliederung von Menschen mit Behinderung und ihre Teilhabe am Schul- und Arbeitsleben zu ermöglichen.

  • 1969 Schule/Tagesstätte in Culmitz und Brunnenthal
  • 1972 Werkstatt in Konradsreuth
  • 1976 Therapeutisch-Pädagogisches Zentrum Hof
  • 1977 Frühförderung
  • 1979 Werkstatt am Hofer Südring
  • 1981 Bauernhof in Martinsreuth
  • 1981 Kleine Wohnheimgruppen in Hof und im Umland
  • 1988 Förderstättenarbeit

Da stehen wir heute

Ein anerkannter Bestandteil der sozialen Arbeit

Die Arbeit bei der Lebenshilfe ist in allen Bereichen zu einem anerkannten Bestandteil der sozialen Arbeit in der Region geworden. Alle Dienste haben sich kreativ weiterentwickelt, sind offen für neue Formen der Förderung und praktizieren sie. Ein Beratungsdienst für Kindergärten, mehrere in eine Grundschule ausgelagerte Klassen, ein großer integrativer Kindergarten mit Krippe und Hort, ausgelagerte Arbeitsplätze der Werkstatt, ambulant unterstützte Wohnformen und Offene Hilfen mit einem vielfältigen Angebot, die Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH) u.v.a.m. belegen diese Entwicklung. Der Verein hat derzeit 470 Mitglieder.

So soll es weitergehen

Pflege und Weiterentwicklung der Einrichtungen und Dienste

Die Lebenshilfe setzt auf eine Vielfalt von Angeboten. Sie ist sich bewusst, dass ihr nicht nur, aber auch, Menschen mit schwersten Behinderungen aufgetragen sind. Neben neuen Wegen ist ihr die Pflege und Weiterentwicklung der vorhandenen besonderen Einrichtungen und Dienste wichtig. Maßstab für mögliche Neuerungen ist ihr Wert für den einzelnen Menschen mit Behinderung und seine Familie. Die bewährte Mitwirkung und Mitbestimmung der in unseren Einrichtungen Betreuten wird weiter vorangetrieben. Es wird zunehmend deutlich, und zwar vor allem durch Begegnung, wie wertvoll der Umgang von Menschen mit und ohne Behinderung miteinander für alle Beteiligten ist. „Lebensfreude inklusive!“ ist unser zukunftsträchtiges Motto. Gott sei Dank!

Unsere wichtigsten Eckpunkte

Hier sind wir vertreten

TPZ/Montessori Kinderhaus

  • 1969 in Brunnenthal und Culmitz - bis 1976
  • 1973 in Oberkotzau - bis 1976
  • 1976 Neubau Therapeutisch - Pädagogisches Zentrum (TPZ) am Lindenbühl in Hof
  • 1988 Kindergarten im TPZ, Integrative Gruppen mit Krippe, Hort und Regelgruppe
  • 2007 Integrative Schulklasse
  • 2008 Trainingswohnung Weißenburgstraße
  • 2017 Kauf „Schulhaus“ in der Oberkotzauer Str. 65
  • 2018 Inbetriebnahme der neuen Containeranlage am TPZ

Hochfränkische Werkstätten Hof

  • 1972 in Konradsreuth (bis 1979)
  • 1979 Neubau am Südring in Hof, 1993 erweitert
  • 1981 Bio-Bauernhof in Martinsreuth bei Konradsreuth · Landwirtschaft und Gärtnerei
  • 1988 Fördergruppen für erwachsene Menschen mit schwerster Behinderung, die nicht arbeiten können
  • 1989 Abteilung für Menschen mit psychischer Behinderung
  • 1997 Vertrieb einer Bio-Kiste, Hofladen
  • 2000 Zweigstelle in Hof, Schaumbergstraße
  • 2004 provisorische Zweigstelle in Hof, Schollenteichstraße
  • 2004 Neubau Förderstätte
  • 2009 Invito in Hof, Mühlberg
  • 2011 Erweiterungsbau Schaumbergstraße

Wohnheimgruppen

  • 1981 Wohnheimgruppe Konradsreuth 
  • 1982 2 Wohnheimgruppen, Hof (Sand 7 und Martinsreuth)
  • 1985 Wohnheimgruppe Hof, Yorckstraße
  • 1987 Wohnheimgruppe Hof Oelsnitzerstraße
  • 1994 Wohnanlage Oberkotzau
  • 2005 Projekt "Wohnen in einer Hausgemeinschaft " Hof, Schillerstraße
  • 2008 Ambulant unterstütztes Wohnen Hof, Mühlberg u.a.
  • 2016 Einweihung Hauptmannsweg 1

Offene Hilfen

  • seit 1976
  • Seit 2010 OBA offiziell gefördert und Betrieb der Angebote: Schulbegleitung, Ambulant unterstütztes Wohnen für Schüler, Sozialpädagogische Familienhilfe
  • 2014 Umzug der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH) in neue Räumlichkeiten in der Bahnhofstraße 21
  • 2019 Beginn der Heilpädagogischen Autismusförderung

Frühförder- und Frühberatungsstelle

  • 1977 am Lindenbühl (bis 2004)
  • 1999 Heilpädagogischer Fachdienst für Kindergärten
  • 1999 Nebenstelle im Helmbrechtser Kreisel
  • 2004 Frühförder- und Frühberatungsstelle in der Yorckstraße 5 im Familienhof
  • 2004 Nebenstelle in der Diakonie am Marktplatz in Naila
  • 2008 Nebenstelle in Rehau
  • 2010 Nebenstelle in Münchberg