Bild eines Mädchens mit ihrer Schwester mit Behinderung
Lebensfreude Inklusive!Das Leben hat viele Gesichter.

Therapeutisch-Pädagogisches Zentrum

(TPZ)

Wir sind da für

Kinder und Jugendliche zwischen ca. 3 und 18 Jahren bis zum Ende der Berufsschulpflicht, die

  • entwicklungsverzögert
  • von geistiger Behinderung bedroht
  • geistig und körperlich behindert sind, unabhängig vom Schweregrad der Behinderung

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes fördern und unterstützen wir die jungen Menschen bei der Eingliederung in die Gesellschaft mit dem Ziel, dass sie

  • möglichst selbständig werden
  • ihre Stärken weiterentwickeln
  • neue Fähigkeiten und Kenntnisse erwerben
  • ihre Persönlichkeit entfalten

Öffnungszeiten

Wir sind eine Ganztageseinrichtung.

Unsere täglichen Öffnungszeiten sind:

Montag bis Donnerstag von 7.45 – 16.15 Uhr

Freitag von 7:45 bis 13:45 Uhr,

verlängerte Tagesstätte für Jugendliche einmal pro Woche von 16.15 Uhr – 19.15 Uhr

Schule mit Vorschule

Schulvorbereitende Einrichtung

Bernhard Wölfl

Lassen Sie uns reden:
Bernhard Wölfl
Telefon: 09281 / 7552-31
schule-am-lindenbuehl@web.de

Unter Berücksichtigung von Fähigkeiten, Beeinträchtigungen und Alter des Einzelnen orientiert sich der Unterricht am Handeln in Alltagssituationen; dabei stehen vor allem folgende Bereiche im Blickfeld:

  • Stärkung der Motivation zum – und Freude am Denken und Lernen
  • Erwerb der Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen
  • Förderung von Sprache und Kommunikation
  • Bewegungs- und Wahrnehmungsschulung
  • Aufbau und Stärkung von Selbstwertgefühl und Sozialkompetenz
  • Alltagspraxis

Einzelne Unterrichtsfächer sind hier:

  • Deutsch, Mathematik
  • Grundlegender Unterricht
  • Musik, Religion, Sport
  • Hauswirtschaft, Werken, Textiles Gestalten, Kunst
  • Spiel, Heimat, Natur, Medien, Zeit, Freizeit, Verkehr
  • Unterricht zur Vorbereitung auf Teilhabe an der Gesellschaft, besonders Arbeit, Beruf, Öffentlichkeit, Wohnen und soziale Beziehungen

Unsere Angebote

  • Moderne Unterrichtsgestaltung auf der Grundlage des Bayerischen Lehrplans für Förderzentren „Förderschwerpunkt geistige Entwicklung“
  • Kleine Klassen und Lerngruppen
  • Neigungsgruppen
  • Schülerfirmen
  • Berufspraktika
  • Kooperation mit anderen Schulen, Betrieben, Werkstätten für Menschen mit Behinderung u. a.
  • Außenklassen an einer Grundschule
  • Innerstädtische Trainingswohnung zur Förderung von Alltagsfähigkeiten
  • Individuelle Förderung bei Autismus-Spektrums-Störungen
  • Förderung unterstützte Kommunikation bei nichtsprechenden Kindern
  • Förderung nach Maria Montessori
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Sportveranstaltungen wie Special Olympics sowie integrativen Sportveranstaltungen

Unterrichtsformen sind u. a.:

  • Lernen im Klassenverband, klassenübergreifende Lerngruppen und Einzelförderung
  • Projektorientiertes Arbeiten
  • Handlungsorientiertes und materialgeleitetes Lernen
  • Partner- und Gruppenarbeit

Unsere Neigungsgruppen:

  • Fußball, Volleyball, Basketball
  • Inlineskating, Schlittschuh, Fahrradwerkstatt
  • Nordic Walking, Langlauf, Ski-Alpin, Snowboard
  • Tanzen, A-Dur-Bande (Musikgruppe), Posaunenchor
  • Bogenschießen, Reiten, Fotografie, Freunde treffen in Asch (CZ)
  • Handarbeit, Töpfern, Gartenbau, Hausmeisterhelfer
  • Bowling, Boccia, SoKo (Soziales Kompetenztraining)
  • Schwimmteam, Kanu, Schulsanitäter

Heilpädagogische Tagesstätte

Johannes Frisch

Lassen Sie uns reden:
Johannes Frisch
Telefon: 09281 / 7552-40
johannes.frisch@lebenshilfe-hof.de

Die Kinder und Jugendlichen werden über den Schulunterricht hinaus in der heilpädagogischen Tagesstätte gefördert. Die individuellen Fördermaßnahmen von Schule, Tagesstätte und Therapie werden aufeinander abgestimmt.

Uns ist besonders wichtig, für alle Kinder und Jugendlichen individuelle Förderziele und Methoden zu entwickeln, festzulegen und regelmäßig auszuwerten. Dieser Hintergrund macht es möglich, auf jeweilige Lebenssituationen eines jeden Kindes individuell einzugehen, um den bestmöglichsten Entwicklungserfolg zu erzielen.

Die Arbeit einer jeden Tagesstättengruppe ist auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit den Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, eine möglichst selbständige und eigenverantwortliche Lebensführung sowie aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Unsere Ziele

Das ist uns besonders wichtig.

  • Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten und wesentlicher gesellschaftlicher Werte und Normen
  • Erlernen und Stärkung sozialer Kompetenzen
  • Festigung und Vertiefung schulischer Lerninhalte
  • Sinnvolle Freizeitgestaltung
  • Weiterentwicklung inklusiver Angebote

Die heilpädagogische Förderung geschieht durch:

  • Soziale Gruppenarbeit
  • Arbeit mit einzelnen Kindern und Jugendlichen
  • Spielpädagogische Methoden
  • Erlebnispädagogische Arbeit
  • Spezifische Methoden, wie Teacch Ansatz bei autistischen Symptomen oder gebärdenunterstützte Kommunikation
  • Gezielte bewegungs- und sensomotorische Angebote

Unsere Angebote

  • Förderung in Gruppen mit ca. 8 – 12 Kindern von schulvorbereitenden Klassen (SVE) bis zur Berufsschulstufe
  • Gemeinsames Mittagessen im Anschluss an den Schulunterricht
  • Für ältere Jugendliche einmal pro Woche verlängerte Tagesstätte von 16:15 bis 19:15 Uhr
  • Durchführung von Ferienfreizeitaktivitäten und integrativer Begegnung
  • Qualifizierte und individuelle Beratung von Eltern bzw. Familien
  • Spezielle Funktionsbereiche, wie z. B. verschiedene Gruppenräume, Snoezelenraum, Spiel- und Sportplatz, Turnhalle, Küchen
  • Die kostenfreie Beförderung wird durch Kleinbusse gewährleistet

Kooperationsmöglichkeiten im Hause:

  • Enge Kooperation mit Lehrkräften der Schule am Lindenbühl und der Therapieabteilung
  • Integrative Kinderkrippe, Kindergarten und Hort des Montessori-Kinderhaus
  • Angebote der Offenen Hilfen (z.B. umfassendes Freizeitprogramm und Vermittlung von Betreuungsmöglichkeiten/pflegerischen Hilfen)
  • Integrative Gruppen des Montessori Kinderhauses

Sozialpädagogischer Fachdienst

zu sehen ist Martina Schrepfer

Lassen Sie uns reden:
Martina Schrepfer
Telefon: 09281 / 7552-25
martina.schrepfer@lebenshilfe-hof.de

Die Elternarbeit besitzt innerhalb der Lebenshilfe einen hohen Stellenwert und ist deshalb ein Arbeitsschwerpunkt des Sozialpädagogischen Fachdienstes. Besonders viel Zeit nehmen wir uns für die Erst- und Aufnahmegespräche. Eltern und Kinder sollen sich im TPZ von Anfang an wertgeschätzt und gut aufgehoben fühlen. Als Erstanlaufstelle für Eltern bietet der Sozialpädagogische Fachdienst eine fachkompetente Beratung zu vielfältigen Themen an.

Beispiele für mögliche Inhalte von Elterngesprächen sind:

  • Hilfe bei der Antragstellung und Beratung über rechtliche Fragen und Leistungsansprüche im Zusammenhang mit einer Behinderung (Schwerbehindertenausweis, Leistungen der Pflegekasse, gesetzliche Betreuung, Grundsicherung nach SGB XII usw.)
  • Beratung bei pädagogischen Fragen zur Entwicklung und Erziehung, sowie bei familiären Problemen
  • Beratung über vorschulische Betreuungsmöglichkeiten, Schul- und Berufsausbildung und Wohnformen
  • Beratung und Unterstützung hinsichtlich der Entlastung der Eltern, auch in akuten Krisensituationen (Vernetzung mit ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen)
  • Begleitung im Prozess der Trauerbearbeitung und der Entwicklung von Akzeptanz gegenüber der Behinderung des Kindes

Die Elternberatung erfolgt nach dem jeweiligen Bedarf in Form von Telefonaten, Einzel- oder Gruppengesprächen, Hausbesuchen, Elterntreffen, Informationselternabenden, Begleitung bzw. Hilfe bei der Kontaktaufnahme zu anderen Diensten und Einrichtungen.  Daneben bietet der Sozialpädagogische Fachdienst u.a. Einzelberatung und Sprechstunden für Kinder und Jugendliche an, moderiert Zukunftskonferenzen in der Berufsschulstufe, berät Mitarbeiterinnen der Einrichtung, organisiert hausinterne Fortbildungsangebote, arbeitet an Projekten und konzeptionellen Weiterentwicklungen mit und erstellt Entwicklungsberichte für den Kostenträger.

Fachdienst Therapie

Sabine Wejwer

Lassen Sie uns reden:
Sabine Wejwer
Telefon: 09281 / 7552-50
sabine.wejwer@lebenshilfe-hof.de

Kinder und Jugendliche, die aufgrund ihrer Beeinträchtigung Logopädie, Ergotherapie oder Physiotherapie benötigen, erhalten diese Therapien im Haus. Unsere Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten sind für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen besonders ausgebildet und verfügen über fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Kindertherapie.

Durch die medizinischen Therapien werden die Symptome bestehender Beeinträchtigungen kompensiert oder abgemildert; drohende Behinderungen sowie mögliche Folgeschäden werden vorbeugend behandelt. Ein positives Selbstwertgefühl sowie die Integration und soziale Teilhabe in Familie und Umwelt sind uns dabei zentrale Anliegen. In engem Zusammenwirken mit den Mitarbeitern aus Schule und Tagesstätte, den Eltern und Ärzten verfolgen wir die Verbesserung der Lebensqualität und das Erreichen bestmöglicher Selbstständigkeit im Alltag. 

Unsere Angebote und Methoden

in den Bereichen Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Heilpädagogische Spieltherapie

  • Eingangs- und Verlaufsdiagnostik
  • Erstellen individueller Therapiepläne
  • Kindgerecht ausgestattete Therapieräume
  • Einzel- und Gruppenbehandlungen (Psychomotorik, Konduktive Förderung, therapeutisches Reiten, Kompetenzgruppe Sprache und Verhalten, Klettern, Entspannungskurse, soziales Kompetenztraining bei Störungen im Autismusspektrum)
  • Anerkannte pädiatrische Behandlungsansätze
  • Unterstützung bei der Hilfsmittelversorgung
  • Ganzheitliche und interdisziplinäre Förderung
  • Kollegiale Beratung und Anleitung
  • Beratung und Kooperation mit den Eltern

Behandlungsziele

  • Anbahnung und Optimierung von Bewegungsabläufen
  • Kräftigung oder Lockerung der Muskulatur
  • Tonusregulation und Prophylaxe von Kontrakturen
  • Mobilisation blockierter Gelenke
  • Training von Ausdauer, Kraft und Mobilität
  • Gleichgewichts- und Koordinationstraining
  • Verbesserung der Vitalfunktionen Atmung, Durchblutung, Herz-Kreislauf
  • Schmerzlinderung
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung durch Training und Integration von Sinneswahrnehmungen
  • Förderung kognitiver Fähigkeiten
  • Behandlung von Sprach-, Sprech- und Schluckstörungen
  • Behandlung von myofunktionellen Störungen
  • Förderung der Kommunikationsfähigkeit
  • Erweiterung der Handlungs- und Alltagskompetenzen
  • Erweiterung der sozialen und emotionalen Kompetenzen

Diese Behandlungskonzepte führen wir u.a. durch:

  • Bobath
  • Vojta
  • PNF (Propriozeptive neuromuskuläre Faszilitation)
  • Manuelle Fußtherapie
  • Rückenschule
  • Pörnbacher
  • Kinästhetics
  • Cranio- Sakrale Therapie
  • Sensorische Integrationstherapie
  • Handgeschicklichkeitstraining
  • Castillo Morales
  • Taktkin (Behandlung sprechmotorischer Störungen)
  • Patholinguistischer Ansatz (Dysgrammatismus und Wortschatztherapie)
  • Sprachtherapeutische Frühinterventionen
  • Mund- Ess- und Trinktherapie
  • Neurofunktionstherapie
  • Konduktive Förderung nach Petö